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OFF//FOTO 2017 – Vernis­sage- Selek­tion 2017 im Dezernat 16 in Heidel­berg

 

Im Rahmen der OFF//FOTO stelle ich mit Foto­gra­fien aus Chicago, zusammen mit anderen Künst­lern im Dezernat 16 in Heidel­berg aus.

 

Am Samstag 16.10. um 19:30 ist die Vernis­sage. Kommt vorbei und trinkt Sekt mit uns. Lasst es auf der After-Show-Party in der Leit­stelle im Dezernat 16 so richtig krachen.

 

In der Ausstel­lung „Selek­tion 2017“ zeigen sechs Foto­grafen des Heidel­berger Krea­tiv­wirt­schafts­zen­trums „Dezernat 16“ freie Arbeiten oder Projekte.

Die Ausstel­lung befindet sich in der ehema­ligen Turn­halle der Heidel­berger Feuer­wehr im obersten Stock des Gebäudes.
Nach der Vernis­sage ziehen wir vom oberen Stock­werk nach unten in die „Leit­stelle“ und feiern eine Party mit euch!

Susanne Lencinas, Kjartan Einarsson, Dominik Paunetto, Julian Beek­mann & Julian Striegel

Die Arbeiten:

Dominik Paunetto: „Chicago“
In seinen Fotos aus Chicago beschäf­tigt sich Dominik mit dem beson­deren Reiz von Nebel und Regen. Stück für Stück, Block für Block, ganz langsam, ohne alles sofort zu offen­baren, lichtet sich der Nebel und gibt einen Teil der Stadt frei. Hierbei erfährt das neu entdeckte Objekt eine starke Konzen­tra­tion.

Isoliert vor dem nebligen Hinter­grund wird jede Ablen­kung voll­kommen ausge­blendet.

Susanne Lencinas: „Eternal Eternit“
Der eigen­wil­lige Charakter vieler deut­scher Dörfer entsteht durch die Verwen­dung verschie­dener Bauma­te­ria­lien an den Fassaden. Ausdruck durch teils blühenden und verblühte Vorgärten.

Im ersten Teil meines Projekts beschäf­tige ich mich mit der eigen­wil­ligen, vom deut­schen Dorf ausge­henden Ästhetik. Gezeigt am Beispiel von Dörfern aus der Prie­gnitz, dem Fich­tel­ge­birge, der Eifel und dem Kraichgau.

Kjartan Einarsson: „Moderne Archäo­logie“
„Manchmal kann man mehr über eine Person anhand ihrer Über­reste als anhand ihrer Worte sagen“.
Kjartan zeigt analoge Arbeiten von menschen­ge­machten Über­resten in der Natur.

Eyal Pinkas: „Covers“
In der Serie „Covers“ wurden verschie­dene Tapeten in der glei­chen Ecke des Hauses aufein­ander geklebt. Nach jedem Anbringen einer neuen Tape­ten­schicht wurde die Ecke foto­gra­fiert. Die Aktion wurde mehr­mals wieder­holt, wodurch eine mehr­schich­tige Haut auf der Wand des Raumes entstand. Dieser Arbeits­pro­zess führt eine Praxis der umge­kehrten Archäo­logie durch. Anstatt die unter­ein­ander liegenden Schichten zu enthüllen, decken sich die Schichten einander ab und verbergen das, was unter ihnen ist. Die allge­meine Ansicht aller Bilder zeigt zusammen ein Meta-Muster. Durch das wird ein wieder­holtes schwarzes Marmor­regal geschaffen, das ein Teil der foto­gra­fierten Ecke ist.

Julian Beek­mann & Julian Striegel:
Die beiden jungen Heidel­berger Foto­grafen zeigen ihre Favo­riten von authen­ti­schen Situa­tionen ihrer Reisen nach Südkorea, Vietnam und den Phil­ip­pinen.